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Fischrezepte

 

Rezepte


Es soll ja noch Angler geben, die ihren Fang verwerten und nicht zurücksetzen. Für diese Angler und auch für die, die es einmal ausprobieren wollen, wie der selbstgefangene Zander zu einem kulinarischen Höhepunkt avanciert, hab ich ein paar Rezepte im Bekanntenkreis gesammelt. Ich beschränke mich hier auf einheimische Fischarten, die jeder Petrijünger im Laufe seines Lebens an den Haken bekommt. Ein Gericht mit Seeteufel ist sicherlich sehr schmackhaft, aber wann fängt man den...? Fisch ist nicht nur gesund, sondern er schmeckt auch noch hervorragend. Fische sind sehr proteinreich. Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fette. Hier sind die Omega 3-Fettsäuren hervorzuheben, da sie ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Ernährung sind. Fisch beugt Herz- und Gefäßerkrankungen vor, denn Fischfett ist sehr cholesterinarm. Ich persönlich hab auch noch nie gehört, daß ein Eskimo an Herzinfarkt gestorben ist. Viele fettreiche Fische liefern dazu viele fettlösliche Vitamine (A,B,D,E) aber auch wichtige Mineralstoffe. Fisch ist also nachweislich ein wichtiger Baustein gesunder Ernährung. Warum also den gefangenen Fisch nicht mitnehmen und zubereiten.


Natürlich ist es einfacher, sich eine Packung Tiefkühlfisch in den Ofen zu schieben als einen lebendigen Fisch vom Fangplatz auf den Teller zu bringen. Beachtet man ein paar Vorgehensweisen wird aber auch das zur Routine und wer einmal ein paar selbstgefangene Barsche oder Aale zubereitet hat, weiß die Frische und den Geschmack zu schätzen.

Schon bei der Fischverwertung fängt das Kochen eigentlich schon an. Gerade Fisch ist ein Lebensmittel bei dem Frische an erster Stelle steht.

Man sieht es immer wieder. 32 Grad im Schatten und eine Plastiktüte mit frisch gefangenem Fisch. Das kann nicht gutgehen. Niemand würde, und das zu Recht, ein Schnitzel essen, was zwei Stunden in einer Plastiktüte bei sengender Hitze lag. Aber welche Alternativen gibt es zur Tüte? Ich gehe am Wasser grundsätzlich nach folgenden Schritten vor.

Wenn ich mich entschieden habe, den Fisch mit nach Hause zu nehmen, schlage ich ihn ab.

Ich töte ihn durch einen Herzstich und durchtrenne die Kiemenbögen, damit er ausbluten kann.

Dann wird der Fisch sauber ausgenommen. Hier darf man auch mal etwas pedantisch vorgehen.

Wenn möglich, solltet Ihr zwei bis drei Flaschen Wasser dabeihaben um den Fisch zu säubern, da Flusswasser doch viele Bakterien enthält. Nach dem Ausnehmen lege ich den Fisch in ein feuchtes Tuch und lege es an einen kühlen schattigen Platz. So hält er einige Stunden, je nach Wetterlage. Noch besser ist es, den ausgenommenen Fisch in einer Kühlbox aufzubewahren.

Ihr erkennt einen frischen Fisch daran, daß er kaum riecht. Der Schleim, der den Fisch bedeckt ist durchsichtig, das Fleisch muß fest sein. Drückt ihr mit einem Daumen in das Fleisch, sollte die Druckstelle sich rasch zurückbilden. Die Kiemen weisen eine rosa Farbe auf und die Augen sind klar, nicht trüb und eingefallen.


Kommt der Fisch so versorgt in der Küche an, kann es an die Zubereitung gehen.

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